Immobilienpreise

...und ihre Entwicklung in der gesamten Bundesrepublik

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Viele potentielle Käufer und Verkäufer stellen sich die Frage, ob die Immobilienpreise wie in den vergangenen Jahren der Fall, weiter steigen werden? Deshalb haben wir mit Hilfe unterschiedlicher und unabhängiger Quellen analysiert, wie sich der Immobilienpreis in der Vergangenheit entwickelt hat und welche Faktoren den zukünftigen Immobilienpreis beeinflussen werden.

Auf dem gesamten Immobilienmarkt Deutschlands konnte in den vergangenen Jahren eine steigende Preisentwicklung beobachtet werden. Besonders betroffen sind Ballungszentren deutscher Großstädte. Daran änderte bisher auch die Corona-Pandemie nichts.
Zwar hat sich der Immobilienmarkt seit der Pandemie was die Handelsaktivität angeht, statistisch gesehen etwas beruhigt, dies änderte jedoch nichts an der Preisstabilität. Vielerorts konnte sogar weiterhin eine weitere Steigerung der Immobilienpreise verzeichnet werden. Während es aus Sicht des Verkäufers eine erfreuliche Entwicklung nimmt, ist die Preisentwicklung für viele potentiellen Käufer dagegen immer häufiger zu einer unüberwindbare Hürde geworden.

 

"Des einen Leid ist des anderen Freud'", wie es schon ein deutsches Sprichwort sagt.

I. Faktoren, die den Immobilienpreis beeinflussen

Der Wert einer Immobilie ist von vielen Faktoren abhängig. Hierzu zählen Baujahr, Zustand bzw. Bausubstanz, die Ausstattung (z.B. Heizung und Wärmedämmung), aber auch die Lage und Infrastruktur.
Einer der Hauptgründe der immer weiter steigenden Immobilienpreise ist jedoch das geringe Angebot gegenüber der erhöhten Nachfrage. Dies trifft insbesondere auf Großstädte und Ballungszentren zu. 

II. Wie wird sich der Immobilienpreis zukünftig entwickeln?


Der bereits angesprochene Nachfrageüberhang wird den Immobilienmarkt und die damit zusammenhängenden Preise noch eine ganze Weile begleiten. Der zur Verfügung stehende Wohnraum kann die enorme Nachfrage derzeit leider nicht decken. 

Obwohl diese Entwicklung deutschlandweit zu beobachten ist, trifft es vor allem Großstädte wie Berlin, München, Hamburg oder Stuttgart. Hauskäufern raten wir daher, wenn möglich auf den ländlichen Raum auszuweichen, um den Immobilienpreis mit einer nicht ganz zentralen Lage zu kompensieren. In exklusiven Regionen wie beispielsweise Starnberg, waren, sind und bleiben Immobilienpreise auf einem Rekordhoch. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern.

III. Ein- und Zweifamilienhäuser: Verkaufswert

 

Betrachtet man die aktuellen, durchschnittlichen Verkaufspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser, liegt Starnberg mit über 2 Mio. EUR als absoluter Spitzenreiter auf Platz eins. Etwas dahinter auf dem zweiten Platz teilen sich die bayerische Landeshauptstadt München, sowie Bad Homburg mit rund 1,5 Mio. EUR den zweiten Platz. Den derzeitigen dritten Platz belegt Heidelberg, mit einem Verkaufspreis von durchschnittlich 1,15 Mio. EUR.

IV. Eigentumswohnungen: Preis pro Quadratmeter

 

In Bezug auf den Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen, führt München (Stand 2020) deutschlandweit mit ca. 9.000,-

EUR/ m². Ebenfalls in Bayern und mit fast 7.500,- EUR/ m², folgt Starnberg. Platz drei belegt Frankfurt a. M. mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 6.700,- Euro, gefolgt von Stuttgart mit 6.300,- Euro pro Quadratmeter. Vergleichsweise teuer sind Eigentumswohnungen auch in Potsdam, Berlin, Hamburg oder Düsseldorf.